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geodätische Kuppel

Iglu aus Plastikflaschen
Grosser_Gartenteich_mit_Iglu.jpg
Ein Iglu halb an Land, und halb im Wasser, noch ist es nur eine Phantasie vom Künstler, realisiert mit Photoshop.

Zur Zeit, bin ich dabei, eine gebrauchte Plastikflasche so zu verformen, dass Sie als Baustein für eine geodätische Kuppel herhalten kann.

Wenn diese Plastikflasche im laufe des Umformungsprozezzes mit zerkleinertem Styropor gefüllt wird, entsteht daraus ein phantastischer Baustein.  Durch die thermische Behandlung zieht sich die gefüllte Plastikflasche zusammen und verdichtet das Füllmaterial (zerkleinerte Styroporreste). Dadurch bekommt der neue Baustein eine sehr hohe Festigkeit, bleibt Formstabil und ist sehr belastbar.

Wenn Materialien aus recyceltem PET unkontrolliert in die Umwelt geraten, ist das sehr schädlich für das Ökosystem. „Eine PET-Flasche braucht 400 Jahre bis sie zu Mikroplastik wird. Je kleinteiliger das Plastik wird, um so eher wird es von Fischen oder Vögeln gegessen. Da ist es doch wesentlich besser, daraus etwas neues zu gestalten. In der Industrie wird etwa nur 30%-50% von PET wiederverwertet. Der Rest wird thermisch entsorgt.

Styropor welcher nicht mehr benötigt wird, ist ebenfalls seit dem Oktober 2016  in Deutschland Sondermüll und kann nur in geringen Mengen einer Müllverbrennungsanlage zugeführt werden. Dies liegt an dem Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan, kurz HBCD, das als langlebiger organischer Schadstoff identifiziert wurde und oft in den Polystyrol-Platten enthalten ist. In Nordrheinwestfalen ist die Verordnung zur Zeit für ein Jahr außer Kraft gesetzt worden. Der Grund dafür, die Entsorgungskosten haben sich verzehnfacht und einige Komunen nahmen keine Reststoffe micht mehr entgegen. Dadurch standen einige Baustellen still und die Baubranche drohte mit Entlassungen. Eigentlich ist es viel zu Schande diese Stoffe zu verbrennen.

Iglufloß3.jpg

Der „Neu“ geformte Baustein ist Wasserdicht und kann schwimmen. Und was die Phantasie alles bewirken kann, sieht der Betrachter auf dem Foto. Da der neue Baustein auch noch superleicht ist, könnte daraus auch ein Baumhaus entstehen, quasi eine übergroße Christbaumkugel zum Wohnen bzw. übernachten. Attraktion einer Stadt garantiert.

Das Wichtigste ist aber, das Material wird geschenk bzw. für die Entsorgung wird gezahlt. Kernaussage dieses Projektes ist es “ Alternativen Wohnraum für 10% der Kosten zu erstellen die normalerweise dafür notwendig sind.“