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Kann Liebe Sünde sein?

Sparst du noch oder wohnst du schon?

Ein Iglu auf dem Wasser,
wohnen auf dem Wasser,
wohnen an Land,
ein Iglu welches im Sommer nicht schmilzt und im Winter nicht beheizt werden muss!

Wohnen auf dem Wasser

Für Viele ein Traum. Wohnen in einem Hausboot.

Darf es auch ein schwimmendes Wohniglu sein?

Normalerweise benötigt man zum Bau eines Iglus –  Minus-Temperaturen und viel Schnee. Allerdings geht es auch anders. Und schwimmen kann unser Iglu auch noch. 2/3 der Erde bestehen aus Wasser. Die Gemütlichkeit und das Abendteuerfaktor sind wahrscheinlich so wie in einem Iglu aus Schnee, nur sind die Temperaturen angenehmer und das Iglu schmilzt nicht davon. Es ist gebaut für einen längeren Zeitraum. Nicht für die Ewigkeit – Nachhaltig im Energieverbrauch und unschlagbar günstig.

iglu4_mitaltenReifenEs ist sogar aus 100% recyceltem Material, mehr oder weniger aus geschenkten Materialen, weil normalerweise Abfall.

Ein Iglu aus dem Gerüst von alten Autoreifen. Sebstragend, ausgefüllt und verputzt mit Syroporestrich und dadurch schwimmfähig. Das verwendete Sypropor sind alte Verpackungen, alten Verkleidung und eigendlich Abfall und Sondermüll. Hier wird altes Styropor geschreddert und neu, als Fließestrich verarbeitet. Iglu InnenDas innenleben und der Zwischenraum der Reifen wird damit vergossen. Die Strucktur ist ähnlich wie bei den Bienen und hocheffektv.

Hoch isoliert und ausgestattet mit der Energie einer Solaranlage, aufgefangenem Regenwasser und einer eingebauten Kläranlage. Eine einfache Lüftungsanlage sorgt für gute Luft im Innenraum. Ein Innenraum zum wohlfühlen.

Hochisolierte Scheiben mit Vakuum Isolation auch aus alten Materialien die neu kombiniert werden.

Fussboden aus Palettenholz

Palettenholz als Fußoden, hier ein Bild im Aussenbereich der Bundesgatenschau in Brandenburg an der Havel

Der Fußboden aus alten Palettenholz neu zusammengestellt. Die Aussendielen aus recyceltem Kunststoff.

Der Strom aus einer Gleichstromanlage mit Solarbetrieb.

Sehr hochwertig im Design, eben um alternatv darin zu Wohnen. Es läst sich überall hin transportieren und ist strenggenommen ein Schiff oder Schleppkahn. Natürlich kann das Iglu auch trockenfallen und auf einer Wiese vor dem Überschwemmungsdamm stehen/liegen. Es passt sich den Lebenbedingungen des Eigentümers an. Man(n) kann es nicht kaufen, sonder muss es selbst bauen. Dies ist allerdings einfacher als gedacht. Die Eskimos bauen Ihre Iglus auch selbst. Es ist ein bißchen wie Kuchen backen, Allerdings ist der Teig aus Fließstyropor und das Förmchen aus Autoaltreifen. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Das kann jeder Heimwerker und Spaß macht die Herstellung des eigenen Heim auch. Übrigens können das auch die Heimwerkerinnen :-).

Herzlich Willkommen

Warum müssen Hauser und Hausbote so aussehen wie sie aussehen. Geht es in unserer Konsumgesellschaft nicht auch ganz anders? Anstatt mehr und mehr, mal Nachhaltig.

Wenn man(n) für alle Seiten offen ist, muss man nicht ganz dicht sein. 🙂 Hat mir mal ein Kunde gesagt und den Satz hab ich mir gemerkt.  Muss ein Boot dicht sein? Oder Kann es auch Schwimmen wie ein Floss. Wie macht das eine Wassernuss oder eine Kokusnuss? Kennen Sie die Alternativ Projekte von Earthship Häuser?

Wie groß ist Ihre Vorstellungskraft? Warum muss ein Baustein eckig sein?

Iglu auf dem Wasser

Iglu auf dem Wasser oder an Land

Die Bionik (auch Biomimikry, Biomimetik oder Biomimese) beschäftigt sich mit dem Übertragen von Phänomenen der Natur auf die Technik.Dort ist kein Baustoff 100% eckig.

Haben Sie sich mal ein Nest einer Schwalbe etwas genauer angeschaut?

Was wäre, wenn wir ein Netzgebilde aus allten Autoreifen miteinander verbinden, genau an sechs Stellen, z.B. mit Edelstahlschrauben und Muttern. Und dann noch so anordnen, dass ein großer Ball entsteht. Wahrscheinlich könnten Sie einen Ball aus 50 Autoreifen noch rollen.

So weit – So gut.

Jetzt verschließen Sie alle Zwischenräume und gießen sie aus. z. B. mit Beton, noch besser mit Syroporbeton und mit allten Plastikflaschen als Füllstoff. Was haben Sie dann? Einen riesig großen Ball. Der auch noch schwimmt. Und denn mann mit viel Phantasie auch zu einem schwimmenden Hausboot ausbauen könnten. Es könnte auch ein Boot an Land sein. Dann ist es kein klassiches Haus. In den Baumhängen ließe es sich wahrscheinlich auch. Dann wäre es ein Baumhaus/BaumIglu…

Alles aus Material welches die meisten Leute entsorgen und was in vielen Fällen sogar nur noch thermIglu_entwurf2isch entsorgt werden kann.

Autoreifen z.B. werden verbrannt und die Abgase diese Verbrennung müssen aufwendig gefiltert werden – wenn Sie gefiltert werden. In vielen Ländern sind alte Autoreifen ein echtes Problem und verschandeln die Umwelt. Sie werden achtlos weggeworfen und vergammeln so gut wie nie.

Wir Dämmen auf Teufel komm raus, alte Häuserfassaden mit Syroporplatten. Energetische Sanierung ist das Zauberwort.Danach ist der Wohnraum für die alten Mieter unbezahlbar.

Haben Sie sich mal gedanken gemacht, was in 20-40 Jahren damit passiert? Sondermüll für die Deponie?

Syropor-Verpackungsreste – Müll?

Styroporkugeln_geschreddert

Geschreddertes Styropor

Dabei lässt sich Styropor wunderbar wieder verwenden. Geschreddert und mit dem passenden Kleber lassen sich Syroporreste verarbeiten wie Estrich. Also kann man damit auch alte Autoreifen ausfüllen. Und schon hat man einen sehr schönen runden Bausstein mit innenliegenden Stahlmantel, der auch noch etwas flexibel ist. Und fast unkaputtbar ist.

Und schön schwimmfähig ist er auch, dazu noch sehr robusst. Überall auf der Welt werden alte Autoreifen auch als Fender benutzt. Die Halten sehr gut und kosten nichts. Insperiert von der Idee der Autoreifen hat mich das Eartship Projekt aus Amerika. Dort werden die Reifen liegend verarbeitet und mit Lehm verdichtet und dienen als Aussenwände, die dann von Außen mit Erde angefüllt werden.  Hier in Deutschland habe ich noch kein Haus in dieser Bauart gefunden. Obwohl ich schon einige Filme von ungewöhnlichen Projekten gedreht habe. Die Deutschen Bauvorschriften sind wohl zu streng gefasst, um solche nachhaltigen Projekte zu realisieren.